Eine Reise nach Argentinien

26.08.-18.12.2015

30Sept
2015

Feiertag

Die feiern doch tatsächlich alles hier... Heute war ein Feiertag und somit hatten wir frei. Geilo! 

XY hat Córdoba entdeckt und deshalb war heute ein Arbeitsfreier Tag. Der Mann von Veronica fragte uns gestern allerdings, ob wir nicht doch kommen wollen um die Pferde zu reiten. Da haben wir nicht lange überlegt und ich bin bereits morgens um halb elf zur Arbeit. Karoline musste noch zum Spanisch Unterricht. Auf der Arbeit angekommen, sollte ich direkt ein Pferd fertig machen und reiten <3 Frances! Das Pferd vom Mann :) 

 

Ich bin echt verliebt in dieses Pferd! 

Anschließend noch zwei weitere Pferde geritten, bis Vero dann sagte "Mittag ist fertig". Somit war ich bei ihr und ihrer Familie zum Mittagessen eingeladen. Rind, Schwein, Hähnchen, Gemüse, Reis, Kartoffeln- die Auswahl war gigantisch! 

Nach dem Festmahl sollte ich dann das eine Jungpferd longieren, welches ich seit Wochen jeden Tag trainiere. Heute wusste ich wofür- ich sollte das Pferd einreiten. Hier wird nicht lange gezögert: drauf setzen und erstmal los galoppieren, damit der Überraschungsmoment auf meiner Seite ist. Hat alles super geklappt :) 

Ich zeigte Vero Bilder von zuhause und erzählte ihr genau, was meiner Eltern und ich beruflich machen. Sie war fasziniert und meinte, dass sie nach Deutschland kommen will! Anschließend erzählte sie, dass sie ebenfalls ein kleines Haus neben ihr Haus bauen möchte für Menschen mit Behinderungen, aber ihr Mann Pecos meint, dass wäre sehr viel Arbeit. Wie recht er hat ;) zudem erzählte sie, wie sie auf die Reittherapie kam: ihr Cousin hat Autismus und ihre Nichte hatte vor etlichen Jahren einen Autounfall und sitzt seitdem im Rollstuhl. 

Nach dem reiten, fuhr Veronica uns zu ihrer Nichte, um uns diese vorzustellen. Sie war die beste in der Universität, bildhübsch und war sportlich sehr aktiv- Veronica weint noch heute wenn sie sie sieht. Veronica ist ein sehr emotionaler Mensch. Als ich ihr von dem Wohnheim meiner Eltern erzählte, liefen ihr die Tränen auf der Wange runter und sie bedankte sich.