Eine Reise nach Argentinien

26.08.-18.12.2015

25Oktober
2015

Cajon del Maipo

Um acht Uhr aufgestanden und fertig für den Ausflug gemacht. Jochen hat mega leckeres Frühstück gezaubert mit Ei und frisch gepressten Saft. Yamyam! anschließend kam der Onkel, um uns abzuholen und wir sind auf nem Sonntag (!) nochmal zum Supermarkt und haben bisschen Futternahrung gekauft. Dann ging es auch schon los... Zwei Stunden mit dem Auto und rauf auf den Berg. Wunderschöne Natur! Wir waren umgeben von riesengroßen Bergen, Blumen am Straßenrand und freilebenden Tieren. 

 

Auf dem Weg zum Ziel, hat der Onkel

uns einiges erklärt. Zum Beispiel, dass vor Jahren Leute es versucht haben, den Diktator auf dieser Straße umzubringen und da die Bombe nicht explodiert ist, es dadurch auch nicht gelungen ist. Oder einige Bunker am Straßenrand, sollte damals (1975) als Fluchtmöglichkeit für einen eventuellen Krieg zwischen Argentinien und Chile dienen.

Insgeheim können sich die beiden Länder noch immer nicht so ganz leiden und machen sich gegenseitig schlecht. 

Als wir ankamen, hat sich die lange Autofahrt mehr als gelohnt. Ein großer See inmitten von Schneebergen. Wow! Leck die Ziege, der Ausblick war der Wahnsinn. 

Wir sind dann noch weiter gefahren, auf die andere Seite eines Berges. Hier liefen dann einfach inmitten der Natur Pferde und Schafe rum. Ein Bild für die Götter, denn im Hintergrund waren die traumhaft schönen Berge. An einer Berghütte haben wir Rast gemacht und wir konnten von hieraus einen stillen Vulkan sehen. 

In den Bergen, gab es kleine naturbelassene warme Wasserquellen, die so um die 17°C hatten und in denen man auch sch,wimmen kann. 

Die nächste Rast gab es an einer riesigen Bergreihe, an dem Jochen mit seinem Onkel Fossilien sammeln wollten. Sarah und ich haben lieber die Aussicht genossen!

Einfach toll. Noch eine Kleinigkeit hinter einem riesen Felsen (da es sehr windig war) gegessen, ehe es dann wieder nach Hause ging.

Während unserer Pause, haben wir schreie aus den Bergen gehört und dachten erst, dass Wanderer das Echo testen wollten. Der Onkel, jahrelanger Bergretter, vermutete, dass ein Unfall passiert ist. Auf dem Rückweg kam uns ein Krankenwagen entgegen, daher kann seine Vermutung wohl richtig sein. 

Auf dem Rückweg haben wir abgehalten und haben was warmes in einem Café getrunken. Leckeren Kakao bestellt- dieser hat mich prompt an meinen guten alten Freund Björn erinnert, mit dem ich auch häufig Kakao getrunken habe :)